Wasserhosen auf dem
Neuenburgersee und dem Bodensee - 31. August 2003
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Die meteorologischen
Bedingungen für Wasserhosen waren günstig.
Nach dem Wettersturz vom 28.8. mit Gewittern und Hagel ist der
Alpenraum von wesentlich kälteren Luftmassen als vorher erfasst worden.
Am 31.8. war die Luftmasse nördlich der Alpen in den untersten 4 km
instabil geschichtet, siehe die Radiosondierung von Payerne, 12z
im Archiv von Bernhard Oker. Dazu kommt, dass die Seetemperaturen
aufgrund der vorangegangenen Hitzeperiode noch weit über 20 Grad lagen,
so dass in den niedrigsten Luftschichten zum Teil extreme
Temperaturgradienten vorhanden waren. In dieser Luftmasse bildeten sich
immer wieder Schauerwolken. Dort, wo die aufsteigenden Luftmassen
zufällig rotierten, konnte sich dann die Rotation durch Sogeffekte
weiter verstärken, bis die
Wasserhose da war.

Erstellt
durch W. Schmid, 3.9.2003