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(21 Jun 2006)

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04.04.2005 , 10:54
Name: Etter Paul
http://www.edo.ch

Wir hatten im Raum Rorschach ein grosses Unwetter mit starken Winden
Können Sie uns mitteilen wann wir das hatten?

Gruss Paul Etter
Thalerstr. 109
9400 Rorschacherberg


24.03.2005 , 00:00
Name: Stefan

Am 18.05.1996 ereignete sich ein Tornado während eines heftigen Gewitters mit Hagel in Freital nordwestlich von Dresden...dabei wurden nicht nur zahlreiche Bäume in Mitleidenschaft gezogen (Schneise), sondern auch Dächer abgedeckt udn Scholder , sowie Ampekanlagen verdreht...ich bleibe an dem Ereignis dran und werde mich demnächst mal in das hiesige Stadtarchiv der Stadt Freital begeben ...

Grüße

Stefan


21.03.2005 , 13:49
Name: Thilo Kühne

Betreff mögl. T-Ereignis von 1977 in Mirow (MV)

Hallo Nikolai,

habe bei Recherchen bei der Freiwilligen Feuerwehr Mirow ( Mecklenburg-Vorpommern, MST ) einen Schadensbericht gefunden, der auf ein Tornado-Ereignis hindeuten könnte. Hier wird beschrieben, dass ein "Wirbelsturm" im Frühjahr/Sommer ( wird nicht genau benannt) der Schlauchturm der Mirower Feuerwehr zerstörte.

genaueres kommt per mail.

Gruß, Thilo


28.02.2005 , 18:35
Name: Bernold Feuerstein

Hallo,

hier noch als Nachtrag "mein" Tornado vom Sommer 1987:

Trat in den Sommermonaten 1987 (Juni oder Juli, eher nicht August) um die Mittagszeit auf. Dauer wenige Minuten, einige km WSW von Villmar Richtung Limburg wohl über freiem Feld (Gemarkung Lindenholzhausen). Rückseitenlage mit 7/8 Cu con unc Cb cal - erste leichte Fallstreifen sichtbar. Aus einer dunkleren Wolkenbasis zunächst zapfenartige leicht konische Absenkung - dann darunter zunächst unterbrochene Kondensation, schlangenförmig, leicht gewunden, rasch verändernd, schließlich geschlossen und offenbar Bodenkontakt (genau wegen der großen Entfernung nicht erkennbar, zumal Baumreihen und Hecken die Sicht auf den Trombenfuß behinderten. Allmählich Rückbildung des Funnels, Wolkenzapfen noch einige Zeit sichtbar. Keine Schäden bekannt - schätze T0-T1/F0.

Im vergangenen Sommer berichtete mir der Organist Rudolf Jung von einer "Windhose", die er bei einem morgendlichen Gewitter am
23.7.2004 von Köln-Michaelshoven aus beobachtet hatte. Hier der Auszug aus seiner Mail vom Dienstag, 27.7.2004:

>>Zum Unwetter am Freitagmorgen gegen 5.30 Uhr kann ich
nicht viel sagen, außer daß ich meine, östlich von Köln eine
Windhose beobachtet zu haben. Ca. 20 min. später begann
ein Gewitter, wobei der Regen erst einige Zeit später einsetzte,
dafür aber sehr heftig. Alle Angaben ohne Gewähr, da ich
recht schnell wieder eingeschlafen bin.<<


Hier noch ein Bild aus Hermsdorf von den Tornadoschäden am 10.7.1916:

http://82.165.28.118/shop/ak/33/335732.jpg
http://www.ak-ansichtskarten.de/direktentry.php4?nummer=335732&lang=de&codered=

Christian Glowinski hat noch weitere Bilder dazu.
Angesichts des zerstörten Mauerwerks mehr als T4?

Weitere Bilder von Schierke 17.6.1904 (D) und Sehlis 12.5.1912 (T):
http://www.ak-ansichtskarten.de/xxxsucheak.php4?suche=Katastrophen&vorschau=no&lang=de&codered=

Gruß,
Bernold


09.02.2005 , 00:26
Name: Thomas Sävert
http://www.tornadoliste.de/

Hallo zusammen und besonders Martin,

ich übernehme mal den Fall in Velbert, da ich genau in diese Stadt gezogen bin ;-) Dazu wird es dann sicherlich eine eigene Seite geben, falls sich etwas ergibt. Mehr dann bei Gelegenheit, auch in den entsprechenden Foren.

Grüße, Thomas Sävert


02.02.2005 , 02:25
Name: Felix

Hallo,

am 1.Februar ereignete sich gegen 14.10 ein F0-T0-Tornado bei Innsbruck (Dauer 20s, Schneise offenbar 300m lang).
Mindestens acht Augenzeugen...
Vorläufige Koordinaten: 11° 22° E, 47° 14° N

Gruß,
Felix


31.01.2005 , 23:02
Name: Martin Hubrig

Hallo,

per Zufall bin auf ein noch zu verifizierendes, möglicherweise auch stärkeres Tornadoereignis 1935 in NRW gestoßen:
Am 10. Okt 1935 wurde bei Langenberg (Velbert-Langenberg) im Kreis Mettmann, der damalige Sender Langenberg durch einen Tornado zerstört.
Leider kann ich Primärquellen zu diesem Ereignis im Internet nicht finden.

Kurzes Googeln mit verschiedenen Suchbegriffen ergab folgendes:

Hier war ein Orkan die Zerstörungsursache für den Radiosender:
http://www.velbert.de/stadtinfo/stadtrundgang/langenberg.asp

Hier schon ein Wirbelsturm:
http://www.asamnet.de/~bienerhj/0720.html

Und hier eine Windhose (die m. M. die tatsächliche Ursache gewesen sein dürfte):
http://www.jenskleemann.de/wissen/bildung/wikipedia/l/la/langenberg__rheinland_.html
http://www.ilexikon.com/1935.html
http://www.structurae.de/structures/data/index.cfm?ID=s0013330

Mehr Infos hab ich leider nicht ergoogeln können.

Vielleicht kann ja jemand aus dem dortigen Raum Nachforschungen anstellen, die mehr Infos zu Tage bringen. Ich vermute mal, dass durch die Windhose nicht nur der Sender zerstört worden ist.

Grüße, Martin


21.01.2005 , 18:15
Name: Lars Lowinski
http://www.bavariastormteam.com

Hallo Nikolai,

ich habe eine Arbeit zum Unwetter im Raum München am 27.07 1936 gefunden. Das Datum im vorigen Eintrag ist übrigens falsch, muss 27.07 1936 sein und nicht 1938! Die Arbeit über den Hagelsturm sowie einen weiteren Artikel zu einem Unwetter mit Hagel und Orkan im Jahre 1895 bei Burghausen scanne ich ein.

Grüße,
Lars


06.01.2005 , 12:20
Name: Lars Lowinski
http://www.bavariastormteam.com

Hallo Nikolai,

hier drei weitere Fälle aus den 30er Jahren. Der letzte scheint eine Intensität ähnlich dem Unwetter vom 3.08 2001 im Mangfalltal gehabt zu haben, dazu unten mehr. Alle Infos stammen aus "Münchner Neueste Nachrichten".

- 2/3.07 1938:
Das genaue Datum des Ereignisses ist nicht bekannt, in der Montagsausgabe wurde lediglich vom Wochenende gesprochen. Es wird über ein schweres Gewitter im Rottal (Niederbayern) geschrieben. Besonders betroffen waren Wurmannsquick und Tann. Viele Leitungen des Telefonnetzes wurden heruntergerissen und gestört. Zudem wurden viele Alleebäume entwurzelt und teilweise gab es starken Hagelschlag. Genauere Informationen zu Stärke von Sturm + Hagel fehlen leider. Also vorläufig wäre das ein DH T2/F1-Eintrag, denke ich.

- 18.07 1936:
Kurzer Bericht über ein Hagelunwetter im Raum Stuttgart. Es gab große Schäden durch starken Hagel, viele Bäume wurden ihres Laubes völlig beraubt. In einzelnen Ortschaften lagen die Schloßen nach dem Unwetter bis 50cm hoch.

- 27.07 1938:
Schweres Unwetter in einem Korridor zwischen dem nördlichen Starnberger See und dem Raum Glonn-Ebersberg. Besonders betroffen waren die Orte Leoni, Berg (Starnberger See), Baierbrunn, Aying, Höhenkirchen-Siegertsbrunn. In Leoni fielen Hagelschloßen mit einem Gewicht bis 75 Gramm.

"Felder in der Umgebung wurden restlos zerschlagen, Bäume stehen zum Teil völlig kahl da, Straßen und Plätze sind übersät mit Schutt, Sand, Scherben, Ziegelsteinen, Zweigen und Ästen. Einige Schwimmer im Starnberger See wurden von den Hagelschloßen blutig geschlagen und halb bewußtlos an Land gebracht. Auf dem Dampfer "Starnberg", der sich gerade auf der Fahrt nach Starnberg befand, wurden auf der Backbordseite alle Fenster eingeschlagen.
Augenzeugen sahen vom Ort Berg aus nach 18h den typisch fahlen, gelblichen Rand der Hagelwolke. Im Seehotel Berg mussten die Gäste ins Innere des Hauses (sprich in Räume ohne Fenster) flüchten, da die Hagelkörner auf der Westseite des Hauses fast alle Fensterscheiben durchschlugen.(...)
In Baierbrunn wurden Dächer beschädigt, Fenster eingeschlagen, Bäume umgerissen, entlaubt oder in der Rinde zerfetzt.(...) Bei Aying wurde ein Personenzug vom Hagelsturm überrascht. Zahlreiche Fenster wurden zertrümmert, zudem stürzten einige Wagen aus den Gleisen. Zum Glück war der Zug nur schwach besetzt.(...) Über größere Verletzungen ist noch nichts bekannt. Weiter wurde in Aying ein neuerbauter Stadel umgerissen, ein Hausdach vom Sturm fortgetragen sowie starke Bäume umgelegt. Auf den Feldern und Gärten wurde überall schwerer Schaden angerichtet."

Soweit die Berichte einen Tag später. In der Ausgabe vom 29.07 wurde dem Unwetter sogar eine ganze Seite gewidmet. Leider hatte ich nicht mehr genügend Zeit, um den gesamten Artikel durchzugehen. Ich versuche an eine Kopie zu kommen, da es zum rausschreiben doch etwas viel ist. Es sind auch einige Fotos vorhanden, u.a. von einem völlig zerstörten Waldstück, dem zerstörten Stadel und einem Zirkus zu sehen, von dem nur noch ein paar Trümmer übrig sind. Es wird einige Male von einem Wirbelsturm gesprochen, allerdings gibt es keine Augenzeugenberichte und der Schadenspfad scheint dafür auch zu breit zu sein (es wurden bis 8km Breite angegeben, jedoch ohne Details, ob damit nur der Hagel oder auch der Sturmschaden gemeint ist). Es scheint sich hier also um ein Ereignis zu handeln, welches sowohl dem 24.07 1988 als auch dem 3.08 2001 ähnlich ist. Vorläufig gehe ich von DH T5/F2 aus.

Grüße,
Lars


05.01.2005 , 22:36
Name: Lars Lowinski
http://www.bavariastormteam.com

Hallo Nikolai,

erst nochmal ein Frohes Neues Jahr :-)
Zum Eintrag vom 11.01 1936 eine kleine Korrektur:
bei dem Ort handelt es sich nicht um Hamm bei Dortmund, sondern um den kleinen Ort Hamm an der Sieg. Dort trat am Nachmittag des 10.01 1936, wahrscheinlich vom selben konvektiven System, das auch zum Düsseldorfer Tornado und zum Downburst bei Eupen führte, gegen 16h00 ein weiterer Tornado auf. Hier ein Auszug aus der Eupener Zeitung vom 12.01 1936:

"Heute Nachmittag wurde der Ort Hamm an der Sieg von einem fürchterlichen Unwetter heimgesucht. Gegen 16h00 ging ein schweres Gewitter mit Hagel nieder. Plötzlich erhob sich ein orkanartiger Sturm, der in einer Breite von etwa 170 Metern schwere Verheerungen anrichtete. Der 45 Meter hohe Turm der evangelischen Kirche wurde in halber Höhe abgedreht und die Spitze auf das Dach des Kirchenschiffs geschleudert. Dieses brach unter lautem Getöse ein. Die Trümmer flogen auf die Adolf-Hitlerstraße. Alle im Wirkungsbereich des Sturmes liegenden Dächer wurden abgedeckt, Schornsteine umgerissen und schwere Bäume zersplitterten. Der Teil des Ortes, über den der Orkan hinwegbrauste, liegt voller Bäume, Trümmer und Dachziegel."

Das klingt nach T5/F2 bis T6/F3. Überwiegend wird von Dachschäden berichtet, aber genaue Angaben über zerstörte DachSTÜHLE oder ob der Kirchturm gemauert war oder nicht, fehlen. "Zersplitterte Bäume" deutet fast schon auf T6 hin, wobei auch hier nicht eindeutig auszumachen ist, ob mit "zersplittert" vielleicht nicht doch nur der geknickte Baum an sich gemeint ist. Deshalb schätze ich erstmal eher T5.

Grüße,
Lars


17.12.2004 , 09:46
Name: Dietmar
http://---

Hallo,
ich bin zufällig auf diese Seite gelangt und dabei ist mir folgendes eingefallen: Während des Southside-Festivals im Jahr 2003 (Tuttlingen - Neuhausen ob Eck, Flugplatz) ergab sich eine beachtliche Windhose. Sie war stark genug um die Zelte auf dem Zeltplatz über mehrere Meter bis ca. 40 Meter in die Luft zu heben und erst im angrenzenden Wald wieder runter zu lassen. Ich bin mir sicher dass davon jede Menge Bilder existeren, schliesslich waren Tausende dabei. Vielleicht wisst ihr auch schon davon.

Tschöö!
dietmar


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